1. Vorsitzender Jan Waschke erläutert bei der JHV die Notwendigkeit einer zügigen Fusion

Wir, der geschäftsführende Vorstand des TSV Altena, haben die diesjährige Jahreshauptversammlung genutzt, um die Mitglieder über die aktuellen Überlegungen zum Thema Fusion mit dem MTV Altena und StR Altena zu informieren.
Unser 1.Vorsitzender, Jan Waschke, machte deutlich, dass aus unserer Sicht eine Fusion hin zu einem großen Verein längst überfällig ist. Untermauert wurden seine Ausführungen von den seit Jahren sinkenden Mitgliederzahlen des Vereins. Während 1997 noch 630 Mitglieder dem Verein angehörten, so sind es aktuell nur noch 362 Personen. Als ob dieser Rückgang nicht schon schlimm genug sei, erklärte Waschke weiter, dass von den vorgenannten 362 Mitgliedern lediglich 48 unter 18 Jahre alt sind. Zur Gegensteuerung wurde bereits im Jahr 2012 eine Sportkooperation mit dem MTV Altena und dem StR Altena ins Leben gerufen. Unserer Meinung nach war die Kooperation der richtige Schritt, um die Vereine näher zusammenzurücken. Jetzt ist es jedoch an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen. Dieser kann nur "FUSION" heißen.

"Alleine können wir das nicht schaffen" richtete unser Vorsitzender einen deutlichen Appell an die 58 Teilnehmer der JHV. Er selbst sei nicht bereit, in wenigen Jahren die Tore des TSV Altena zu schließen, weil man notwendige Schritte nicht rechtzeitig angegangen ist. Aus diesem Grund machte Waschke vor seiner Wiederwahl zum 1. Vorsitzenden deutlich, dass eine Wahl für ihn auch eine Wahl in Richtung Fusion bedeutet. Die anschliessende Einstimmigkeit, mit der Waschke in seinem Amt für weitere zwei Jahre bestätigt wurde, unterstreicht eindrucksvoll, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist und auf breite Zustimmung bei den Mitgliedern stößt.

Auch beim MTV Altena und Städtisch Rahmede ist das Thema Fusion längst kein Tabu-Thema mehr, wie man auch auf den diesjährigen Jahreshauptversammlungen der beiden Vereine feststellen konnte.

Gemeinsam möchte man ein tragfähiges Konzept erarbeiten auf dessen Grundlage die Mitglieder der Vereine entscheiden können, ob eine Fusion umgesetzt wird oder nicht.

Als nächsten Schritt werden wir gemeinsam mit MTV und StR eine Vereinsberatung des Landessportbundes NRW in Anspruch nehmen. Dieser stellt den Sportvereinen erfahrene Berater zur Verfügung, die sowohl bestehende Strukturen prüfen als auch Verbesserungspotenziale erkennen. Hier möchten wir intensiv das Thema Fusion diskutieren und Chancen und Risiken beleuchten.

Euer Vorstand